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Hinter Inkasso-Forderungen stecken oft Betrüger

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Die Deutschen haben zunehmend Ärger mit falschen Inkasso-Forderungen. Dabei gibt es klare Hinweise, wie man einen Betrüger erkennen kann. Bei fünf Alarmzeichen sollte die sprichwörtliche Alarmglocke läuten.

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Verbraucher finden heutzutage immer häufiger Inkasso-Forderungen in ihren Briefkästen, die nicht berechtigt sind, hinter denen also Betrüger stecken. FOCUS Online hat fünf typische Alarmsignale für verbrecherische Schreiben zusammengestellt und erläutert, wie man sich gegen diese Art der Abzocke wehren kann.

1. Viel zu hohe Forderungen
Unseriöse Inkassofirmen arbeiten oft mit überhöhten Gebühren. So werden Kosten in Rechnung gestellt, die nicht zulässig sind, ebenso wie Gebühren für Beratung oder Verwaltung.

2. Gewinnspiele & Co.
Der Grund für Fake-Schreiben sind häufig Gewinnspiele, Abonnements oder Erotikdienste, auch wenn man nichts bestellt hat oder keine Dienstleistung genutzt wurde.

3. Auslandsüberweisung
Hellhörig sollte man werden, wenn ein deutscher Absender ein Bankkonto im Ausland hat.

4. Nicht registriert
Inkassobüros müssen bei den Amts- oder Landgerichten zugelassen sein. Nur registrierte Firmen und Rechtsanwälte dürfen Schulden eintreiben. Unter www.rechtsdienstleistungsregister.de kann man kostenlos überprüfen, ob ein Inkasso-Büro angemeldet ist.

5. Einsatz von Druckmitteln
Um die Empfänger der Schreiben zu verunsichern oder die Zahlung bei Schuldnern zu beschleunigen, werden häufig Druckmittel eingesetzt. Seriöse, registrierte Inkassofirmen arbeiten ohne Druckmittel, sonst könnten sie die Zulassung verlieren.

Wie man richtig handelt
Bekommt jemand ein verdächtiges Inkasso-Schreiben, sollte sie oder er die Forderung detailliert überprüfen. Unberechtigten Inkasso-Forderungen sollte innerhalb von zwei Wochen widersprochen werden. Auf der Webseite der Verbraucherzentrale finden sich entsprechende Musterschreiben. Die Verbraucherschützer raten auch zu einem Schriftverkehr per Einschreiben mit Rückschein (bei Postfächern ein Einwurf-Einschreiben verschicken), wenn man erstmalig auf das Schreiben eines Inkasso-Büros reagiert. Die eigene Beweissicherung ist dadurch gewährleistet.

Auf keinen Fall sollte man einfach zahlen. Denn mit der Zahlung anerkennt man die Inkasso-Kosten. Auf eine Ratenzahlung sollte man sich ebenfalls nicht einlassen, denn das ist ein schlechtes Geschäft. Erst recht sollte man sich nicht einschüchtern lassen.

Verbraucherzentrale bietet kostenlosen Inkasso-Check
Es lohnt sich auf alle Fälle, sich zu informieren. Mit dem Inkasso-Check der Verbraucherzentrale kann man Inkasso-Forderungen kostenlos überprüfen lassen und man erfährt, ob man überhaupt zahlen muss und die Höhe der Kosten gerechtfertigt ist.

Quelle:
Focus online